Die Zwischenprüfung – Halbzeit in der Ausbildung

Während der Ausbildung muss du (Ausnahme: gestreckte Abschlussprüfung) eine Zwischen- und Abschlussprüfung ablegen. Die Zwischenprüfung findet nach der Hälfte der Ausbildungszeit statt, also in der Regel nach 1,5 Jahren. Die Inhalte der Zwischenprüfung kannst du in der Prüfungsordnung zu deiner Ausbildung nachlesen.

Bei der Zwischenprüfung geht es nur darum, den gegenwärtigen Wissensstand der Auszubildenden zu erfassen. Du kannst also in der Zwischenprüfung weder durchfallen, noch kannst du sie wiederholen. Wichtig: Nur wenn du die Zwischenprüfung gemacht hast, darfst du auch an der Abschlussprüfung teilnehmen. Die Note deiner Zwischenprüfung fließt nicht in die Abschlussnote ein.

Ergebnis zählt nicht für die Abschlussnote
Die Zwischenprüfung für Auszubildende dauert 2 bis 3 Stunden. Auch wenn du dabei schlecht abschneidest, darf dich dein Betrieb dafür als Azubi nicht rauswerfen. Trotzdem solltest du dich gut darauf vorzubereiten. Denn du hast sicher keine Lust, dich für schlechte Prüfungsergebnisse vor deinem Ausbildungsleiter zu rechtfertigen. Außerdem ist die Zwischenprüfung für jeden Azubi eine gute Gelegenheit, einmal die Prüfsituation zu üben.

Bei einigen Ausbildungen gibt es eine Abschlussprüfung Teil 1 und eine Abschlussprüfung Teil 2, das nennt sich „gestreckte Abschlussprüfung". Hier entfällt die Zwischenprüfung für die Auszubildenden.