Das Anschreiben – der erste Eindruck entscheidet

Das Anschreiben ist der erste Eindruck, den ein Unternehmen von dir erhält. Ist der negativ, droht schon zu Beginn des Bewerbungsverfahrens das Aus. Flecken oder Eselsohren signalisieren mangelnde Sorgfalt. Auch wichtig: Rechtsschreibung und Zeichensetzung im Anschreiben sollten fehlerfrei sein. Lass also immer jemandem Korrektur lesen, z. B. deine Eltern oder bitte einen Lehrer deiner Schule darum.

Das Anschreiben sollte eine Betreffzeile enthalten, aus der dein Anliegen so genau wie möglich hervorgeht. Nur das Stichwort „Bewerbung“ reicht nicht aus. Schließlich kann ein Unternehmen verschiedene Ausbildungsplätze anbieten. Das Unternehmen muss auf den ersten Blick erkennen, für welchen Ausbildungsplatz du dich bewirbst.

Dein Anschreiben sollte immer mit einer persönlichen Anrede statt mit der Formulierung „Sehr geehrte Damen und Herren“ beginnen. Steht z. B. in der Stellenanzeige kein Ansprechpartner, kannst du den Namen ruhig beim Unternehmen anfragen. Bitte unbedingt darauf achten, dass du den Namen des Ansprechpartners richtig schreibst. Einmal nicht aufgepasst und aus Herrn Meyer wird Herr Meier. Gleiches gilt selbstverständlich für die Anschrift des Unternehmens.

Der Text, der nach der Anrede folgt, gibt Antworten auf folgende Fragen:

  • Warum hast du dich gerade bei diesem Unternehmen beworben?
  • Warum gerade auf diesen Ausbildungsplatz?
  • Welchen Schulabschluss hast du oder wirst du in Kürze erwerben?
  • Welche Fertigkeiten besitzt du, die für deine angestrebte Ausbildungsstelle nützlich sind?

Gut ist es, wenn du deine angegebenen Fertigkeiten mit konkreten Beispielen belegen kannst. Wenn du dich als teamfähig beschreibst, kannst du z. B. darauf hinweisen, dass du schon seit Jahren in einer Fußballmannschaft spielst.

Zum Schluss noch etwas Grundsätzliches: In der Kürze liegt die Würze. Dein Anschreiben sollte daher maximal eine Seite lang sein und die Sätze kurz und verständlich.